Von der Polizei registrierte Gewaltstraftaten im Themenfeld „Hasskriminalität“ im Definitionssystem „Politisch motivierte Kriminalität“ (PMK) und im Phänomenbereich PMK-rechts im Januar 2026

Kleine Anfrage vom 11.03.2026

Sicherheit & Mitbestimmung in Sachsen-Anhalt

Mit einer Kleinen Anfrage hat der Landtagsabgeordnete Sebastian Striegel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) im Februar 2026 die Landesregierung um Auskunft über Gewaltstraftaten im Bereich Hasskriminalität und politisch rechts motivierter Kriminalität in Sachsen-Anhalt für den Januar 2026 gebeten. Ziel der parlamentarischen Initiative ist es, regelmäßig transparent darzustellen, wie sich politisch motivierte Gewalt entwickelt und ob Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung oder anderer persönlicher Merkmale Opfer von Gewalttaten werden.

Die Antwort der Landesregierung fällt für den abgefragten Zeitraum eindeutig aus: Im Januar 2026 wurden in Sachsen-Anhalt keine Gewaltstraftaten im Themenfeld Hasskriminalität registriert. Ebenso wurden keine Gewaltstraftaten im Phänomenbereich der politisch motivierten Kriminalität – rechts (PMK-rechts) erfasst. Die Daten beruhen auf den Auswertungen des Landeskriminalamtes und bilden den Stand der polizeilichen Ermittlungen zum 31. Januar 2026 ab. Die Landesregierung weist darauf hin, dass diese Zahlen vorläufig sind und sich durch spätere Nachmeldungen noch ändern können.

Mit seiner Kleinen Anfrage möchte Sebastian Striegel die Entwicklung rechtsextremer und menschenfeindlicher Gewalt kontinuierlich parlamentarisch begleiten. Gerade Hasskriminalität richtet sich häufig gezielt gegen Menschen, weil sie einer bestimmten Bevölkerungsgruppe angehören oder ihr zugeschrieben werden. Solche Straftaten können das Sicherheitsgefühl der Betroffenen und das gesellschaftliche Zusammenleben erheblich beeinträchtigen. Deshalb ist eine transparente Erfassung und regelmäßige Berichterstattung über diese Delikte ein wichtiger Bestandteil der demokratischen Kontrolle.

Auch wenn im Januar 2026 keine entsprechenden Gewalttaten registriert wurden, bleibt das Thema für Sachsen-Anhalt von großer Bedeutung. Die regelmäßigen Anfragen schaffen eine verlässliche Datengrundlage, machen Entwicklungen frühzeitig sichtbar und ermöglichen es Politik und Öffentlichkeit, rechtsextreme und menschenfeindliche Gewalt aufmerksam zu beobachten und ihr wirksam entgegenzutreten.

Ansprechpartner*innen

Sebastian Striegel
Sebastian Striegel

Parlamentarischer Geschäftsführer, Sprecher für Demokratie, Innen, Recht, Digitales Leben, Migration und Religion

Tel.:0391 560 4004
E-Mail: sebastian.striegel@gruene-fraktion-lsa.de
Web: sebastian-striegel.de
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