Verfügbares Material und Management im Katastrophenfall Hochwasser für das Stadtgebiet Dessau-Roßlau

Kleine Anfrage vom 20.03.2024

Cornelia Lüddemann steht in einem Park, den man im Hintergrund unscharf erkennen kann. Sie hält ihr Fahrrad, als wäre sie gerade abgestiegen und lächelt in die Kamera.

Sicherheit & Mitbestimmung in Dessau-Roßlau

In Dessau-Roßlau sind für den Hochwasserfall 356.700 Sandsäcke, 40 Tonnen Sand, Quick-Damm-Elemente, Big-Bags, Deichscharten, Deichvlies, Flood Tubes und eine Sandsackfüllmaschine vorhanden. Die Lagerorte der Sandsäcke nennt die Landesregierung öffentlich nicht, weil sie diese Angaben als sicherheitsrelevant einstuft. Die Einsatzfähigkeit wird durch jährliche Sichtprüfungen und Stichproben kontrolliert, außerdem gibt es ein regelmäßig überarbeitetes Hochwasserdokument als Notfallplan. Wasserwehr, Feuerwehr und Katastrophenschutzstab werden fortlaufend geschult; 2023 wurden unter anderem Deichscharten an sieben Anlagen geübt. Nach Angaben der Landesregierung haben sich die Schutzmaßnahmen bewährt, größere Einsätze mit dem Material gab es in den vergangenen zehn Jahren aber kaum. Zusätzlich verweist das Land auf Unterstützung durch den Landesbetrieb für Hochwasserschutz, geplante Fördermittel und weitere Informationsangebote für die Bevölkerung.

Ansprechpartner*innen

Cornelia Lüddemann
Cornelia Lüddemann

Fraktionsvorsitzende; Sprecherin für Mobilität, Landesentwicklung und ländliche Räume

Tel.:0391 560 4004
E-Mail: cornelia.lueddemann@gruene-fraktion-lsa.de
Web: cornelia-lueddemann.de
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