Tötungsdelikt in Wolmirstedt am 14. Juni 2024

Kleine Anfrage vom 03.11.2025

Sicherheit & Mitbestimmung in Sachsen-Anhalt West (Börde, Harz, Salzlandkreis)

Am 11. März 2025 hat der Landtagsabgeordnete Sebastian Striegel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) eine Kleine Anfrage an die Landesregierung Sachsen-Anhalt gestellt. Die dazugehörige Drucksache 8/5298 ist eine Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung.

Im Mittelpunkt der Anfrage steht der Messerangriff in Wolmirstedt am 14. Juni 2024. Bei der Tat wurde ein junger Mann getötet, weitere Menschen wurden verletzt. Der Fall hatte im ganzen Land für große Verunsicherung gesorgt und eine Debatte über Sicherheit im öffentlichen Raum ausgelöst.

Mit seiner Anfrage wollte der Abgeordnete unter anderem wissen, welche Erkenntnisse es zur Tat und zur Motivlage des Täters gibt, wie die Ermittlungen verlaufen sind, wie die Behörden mit dem Vorfall umgegangen sind und welche Maßnahmen danach zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit ergriffen wurden.

Die Landesregierung beantwortet die Fragen ausführlich: Es wurden strafrechtliche Ermittlungen wegen Totschlags und versuchten Totschlags eingeleitet. Hinweise auf weitere Täter lagen nicht vor. Zudem beschreibt die Landesregierung, welche Unterstützungsangebote für Opfer und Angehörige bereitgestellt wurden, etwa durch psychosoziale Notfallversorgung und Notfallseelsorge. Auch die polizeiliche Nachbereitung des Einsatzes sowie die Aus- und Fortbildung der Polizei im Umgang mit psychisch belastenden Einsatzlagen werden erläutert.

Darüber hinaus geht es um politische Konsequenzen: Nach dem Vorfall wurden die Polizeipräsenz verstärkt und Maßnahmen zur Kontrolle von Waffen im öffentlichen Raum ausgeweitet. Außerdem wird ein landesweiter Präventionsansatz gegen Messergewalt beschrieben, der unter anderem Aufklärungskampagnen und Plakataktionen umfasst.

Für die Bürger*innen in Sachsen-Anhalt ist das Thema besonders relevant, weil es um die Frage geht, wie der Staat auf schwere Gewalttaten reagiert und wie öffentliche Sicherheit im Alltag verbessert werden kann – etwa in Städten, im Nahverkehr oder bei Veranstaltungen. Die Anfrage zeigt zugleich, wie die Landesregierung versucht, aus solchen Ereignissen Konsequenzen für Polizei, Prävention und Gesetzeslage zu ziehen.

Ansprechpartner*innen

Sebastian Striegel
Sebastian Striegel

Parlamentarischer Geschäftsführer, Sprecher für Demokratie, Innenpolitik, Recht, Energie und Digitalisierung

Tel.:0391 560 4004
E-Mail: sebastian.striegel@gruene-fraktion-lsa.de
Web: sebastian-striegel.de
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