Subjekte und objektive Sicherheit im ÖPNV

Kleine Anfrage vom 27.03.2023

Mobilität in Sachsen-Anhalt

Unter dem Titel „Subjektive und objektive Sicherheit im ÖPNV“ hat Cornelia Lüddemann kritisch hinterfragt, wie sicher sich Fahrgäste – insbesondere Frauen und junge Menschen – in Sachsen-Anhalt fühlen und welche realen Gefahren bestehen. Die Antwort der Landesregierung zeigt einen deutlichen Handlungsbedarf bei der Kriminalitätsprävention und der Gestaltung von Angsträumen.

Erschreckender Anstieg der Fallzahlen

Die polizeiliche Kriminalstatistik für den Bereich ÖPNV (Züge, Busse, Bahnhöfe, Haltestellen) weist eine besorgniserregende Tendenz auf. Während 2018 insgesamt 541 Delikte (Körperverletzung und sexualisierte Gewalt) registriert wurden, stieg diese Zahl bis 2022 auf 818 Fälle an – ein Zuwachs von über 50 %. Besonders drastisch ist die Zunahme bei der sexuellen Belästigung, deren Fallzahlen sich von 20 (2018) auf 59 (2022) nahezu verdreifacht haben

Das Land nennt verschiedene Möglichkeiten dagegen vorzugehen.

Ansprechpartner*innen

Cornelia Lüddemann
Cornelia Lüddemann

Fraktionsvorsitzende; Sprecherin für Mobilität, Landesentwicklung und ländliche Räume

Tel.:0391 560 4004
E-Mail: cornelia.lueddemann@gruene-fraktion-lsa.de
Web: cornelia-lueddemann.de
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