Heilpädagogik und Heilerziehungspflege in Sachsen-Anhalt

Kleine Anfrage vom 30.10.2024

Gesundheit, Soziales & Gleichstellung in Sachsen-Anhalt

Im Kern macht die Landesregierung deutlich, dass im März 2024 landesweit 3.464 Beschäftigte in diesen beiden Berufsfeldern tätig waren und in den kommenden Jahren voraussichtlich 433 Personen altersbedingt ausscheiden werden, was einem Anteil von 12,5 Prozent entspricht. Einen belastbaren Überblick über den darüber hinausgehenden künftigen Personalbedarf hat die Landesregierung allerdings nicht; sie verweist im Wesentlichen auf die Daten der Bundesagentur für Arbeit und sieht den Ersatzbedarf vor allem über die rentennahen Jahrgänge abgebildet.

Zur Ausbildung stellt die Landesregierung fest, dass aus ihrer Sicht ausreichend Ausbildungsplätze vorhanden seien, auch wenn keine Daten zu Ausbildungsplätzen nach einzelnen Ausbildungsstätten vorliegen und stattdessen auf Schülerzahlen in den Fachschulen verwiesen wird. Für das Schuljahr 2023/24 werden landesweit 513 Schülerinnen und Schüler in der Fachschulausbildung Heilerziehungspflege bzw. Heilpädagogik ausgewiesen. Zugleich verweist die Landesregierung auf strukturelle Weiterentwicklungen: Die Fachschule Heilerziehungspflege soll zum Schuljahr 2025/2026 neu strukturiert werden, und im Bereich Heilpädagogik bildet seit dem Schuljahr 2024/2025 auch eine öffentliche Berufsbildende Schule aus

Ansprechpartner*innen

Susan Sziborra-Seidlitz
Susan Sziborra-Seidlitz

Sprecherin für Bildung, Soziales, Arbeit, Gesundheit, Integration und Gleichstellung

Tel.:0391 560 4107
E-Mail: susan.sziborra-seidlitz@gruene-fraktion-lsa.de
Web: www.sziborraseidlitz.de
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