Gipsrecycling und alternative Stoffe

Kleine Anfrage vom 11.11.2025

Klima-, Natur-, Umweltschutz & Energie in Sachsen-Anhalt

Die Landesregierung Sachsen-Anhalt erklärt, dass sie beim Thema Gipsrecycling vor allem auf bestehende Gesetze und Förderprogramme. setzt. Grundsätzlich steht dafür das Forschungs- und Entwicklungsförderprogramm des Landes Sachsen-Anhalt zur Verfügung.

Genaue Zahlen zum Gipsrecycling in Sachsen-Anhalt liegen nicht vor. Recycelt werden vor allem Gipskarton- und Gipsfaserplatten. Bundesweit werden etwa 60 % der Gipsabfälle verwertet, was rund 4 % des gesamten Gipsbedarfs entspricht.

Eine feste Recyclingquote für öffentliche Bauprojekte ist nicht geplant, ebenso wenig zusätzliche Anreize für Bauherren, um mehr Recyclinggips zu verwenden. Für die getrennte Sammlung von Gipsabfällen gibt es bereits bundesweite Regeln, die weiter verschärft werden sollen. Die Deponierung von Gipsabfällen nimmt insgesamt ab, da mehr recycelt wird. Ob Recyclinggips künftig offiziell nicht mehr als Abfall gilt, wird auf EU-Ebene diskutiert, hat aber derzeit keine Priorität. Wirtschaftliche Vorteile würden sich nur ergeben, wenn Recyclinggips als normaler Baustoff anerkannt wird.

Ansprechpartner*innen

Wolfgang Aldag
Wolfgang Aldag

Sprecher für Klima, Natur, Umwelt und Kultur

Tel.:0391 560 4023
E-Mail: wolfgang.aldag@gruene-fraktion-lsa.de
Web: wolfgangaldag.de
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