Gesundheit, Soziales & Gleichstellung in
Im Kern macht die Landesregierung deutlich, dass entsprechende Stellen und Koordinierungsstrukturen in den Kommunen nur sehr uneinheitlich vorhanden sind: Einige Landkreise und kreisfreien Städte verfügen bereits über Gesundheitskoordination, Präventions- oder vergleichbare Stellen, häufig mit Aufgaben in Gesundheitsförderung, Prävention, Netzwerkarbeit, Gesundheitsberichterstattung und strategischer Planung; andere Kommunen haben solche Strukturen bislang nicht aufgebaut. Finanziert werden diese Stellen teils aus kommunalen Haushalten, teils über den Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst oder über Krankenkassenförderung.
Auch bei den kommunalen Gesundheitskonferenzen zeigt sich ein heterogenes Bild: In einzelnen Kommunen oder Landkreisen bestehen bereits Gesundheitsforen, Netzwerke oder erste Gesundheitskonferenzen, etwa in Wittenberg, Magdeburg oder Mansfeld-Südharz, während sie andernorts fehlen oder erst geplant sind. Eine landesweite gesetzliche Regelung oder ein eigenes Förderprogramm für solche Konferenzen lehnt die Landesregierung derzeit jedoch ab. Sie verweist darauf, dass diese Fragen bereits in den eigenen Wirkungskreis der Landkreise und kreisfreien Städte fallen und die unteren Gesundheitsbehörden gegenwärtig vor allem mit ihren Kernaufgaben sowie der Umsetzung des Pakts für den ÖGD und der Digitalisierung ausgelastet seien
Ansprechpartner*innen
Sprecherin für Bildung, Soziales, Arbeit, Gesundheit, Integration und Gleichstellung
Börde, Harz
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