Aggressionsdelikte und Gewalthandlungen zum Nachteil von Polizeibeamtinnen und -beamten im Jahr 2025

Kleine Anfrage vom 11.02.2026

Der Abgeordnete Sebastian Striegel im Gespräch mit einem Polizisten in Uniform. Sie stehen auf einem Hof, im Hintergrund ist eine weiße Wand mit bröckelndem Putz sowie ein vergittertes Fenster zu sehen.

Sicherheit & Mitbestimmung in Sachsen-Anhalt

2025 wurden in Sachsen-Anhalt 18 schwere Aggressions- und Gewaltdelikte zum Nachteil von Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten erfasst: 16 Fälle gefährlicher Körperverletzung und 2 Fälle räuberischen Diebstahls. Zusätzlich registrierte die Polizei 1.179 Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamtinnen und -beamte, davon 1.050 gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte. Zu den Einsatzsituationen liegen weiterhin nur begrenzte Daten vor. In der Polizeilichen Kriminalstatistik wurden 1.068 Fälle mit Bezug zu bestimmten Ereignissen erfasst, ganz überwiegend ohne Veranstaltungsbezug; nur kleinere Teile entfielen etwa auf Fußballveranstaltungen, Demonstrationen, Volksfeste oder Musikveranstaltungen. Nach den Dienstunfallanzeigen wurden 2025 insgesamt 115 Polizeibeamtinnen und -beamte durch Angriffe oder Widerstandshandlungen verletzt. 114 Verletzungen wurden als leicht eingestuft, eine als schwer. Die meisten Verletzungen entstanden im allgemeinen Streifendienst, in Anhalte- und Kontrollsituationen sowie in sonstigen Einsatzlagen.

Ansprechpartner*innen

Sebastian Striegel
Sebastian Striegel

Parlamentarischer Geschäftsführer, Sprecher für Demokratie, Innenpolitik, Recht, Energie und Digitalisierung

Tel.:0391 560 4004
E-Mail: sebastian.striegel@gruene-fraktion-lsa.de
Web: sebastian-striegel.de
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